Projekt Eden: Malleefowl, Woylie & Greater Bilby
Die ersten, meist aus europäischen Gefilden kommenden Besiedler schleppten in ihrem Handgepäck kontinuierlich artfremde Tiere auf den Neuen Kontinent. Hase, Fuchs, Ratte, Kamel und Co. brachten das ökologische Gleichgewicht so stark aus dem Gleichgewicht, dass viele der einheimischen Beuteltiere fast ausgeottet wurden.
CALM setzt sich mit dem erfolgreichen „Projekt Eden“ dafür ein, dass die eingeschleppten Feinde vertrieben und einheimische Tierarten wieder eingeführt werden können. Das Engagement trägt erste Früchte: Von den 15 in Westaustralien ausgestorbenen Tierarten konnten drei Arten, nämlich Mallefowl, Woylie und Greater Bilby, zurück in die Shark Bay geholt werden. Dieser Erfolg ist ein erster Schritt auf einem langen Weg, um die einzigartige und ursprüngliche Natur Westaustraliens zu erhalten.
„Projekt Eden“ in Westaustralien ist Australiens umfangreichstes Naturschutzprogramm in einer Trockenregion. Das Projekt wird in der Urlaubsregion „Shark Bay“, die zugleich Weltnaturerbe der UNESCO ist, realisiert. Hier kämpft das Department of Conservation und Land Management, CALM, seit 1990 erfolgreich gegen die ökologische Zerstörung des schmalen Landstrichs.
Urlauber können auf ihrer Westaustralien-Reise mehr über dieses Projekt erfahren und in den Nationalparks vielleicht sogar eines der seltenen Tiere zu Gesicht bekommen. Ein guter Ausgangspunkt dafür ist das durch seine Delfine bekannte Monkey Mia.
Infos unter:
www.westernaustralia.com
Broschüren sind erhätlich unter:
www.australien-info.com